Scan-to-Mail mit Office 365 geht nicht mehr? 5 Lösungen

Was sich genau ändert

Ein typischer Scanner ist eingerichtet wie vor zehn Jahren: SMTP-Server smtp.office365.com, Port 587, STARTTLS sowie Benutzername und Passwort eines Postfachs. Diese Anmeldung ist Basic Auth (Standardauthentifizierung) für SMTP AUTH – bei Microsoft Client Submission – und die letzte Stelle in Exchange Online, an der ein einfaches Passwort noch funktioniert.

Abgeschaltet wird das Passwort, nicht SMTP AUTH: Geräte und Anwendungen, die sich per OAuth 2.0 anmelden, nutzen smtp.office365.com weiter. Für alle anderen braucht es einen anderen Weg.

Microsoft hat die Abschaltung angekündigt und die Termine schon mehrfach verschoben. Stand der Aktualisierung vom 27. Januar 2026 (Message Center MC786329):

  • Ende Dezember 2026 – Basic Auth für SMTP AUTH wird in bestehenden Mandanten standardmäßig deaktiviert. Administratoren können sie vorerst wieder einschalten.
  • Neue Mandanten, die danach angelegt werden, erhalten sie gar nicht mehr – nur noch OAuth.
  • Zweite Jahreshälfte 2027 – Microsoft will das endgültige Abschaltdatum bekanntgeben.

In vielen Mandanten ist es schon heute so weit: Die Sicherheitsstandards (Security Defaults), Richtlinien für bedingten Zugriff, die ältere Authentifizierung blockieren, oder MFA auf dem Scanner-Konto stoppen SMTP AUTH mit Passwort bereits jetzt – auch wenn SMTP AUTH am Postfach eingeschaltet ist.

Zuerst den Fehler einordnen

Am Gerät erscheint meist nur „SMTP-Authentifizierungsfehler“ oder „Senden fehlgeschlagen“; den Code liefert das SMTP-Protokoll des Geräts oder die Unzustellbarkeitsmeldung. Nicht jeder Code bedeutet, dass ein neuer Weg nötig ist – manches ist nur eine Einstellung.

FehlerWahrscheinliche UrsacheZuerst prüfenAnderer Weg nötig?
535 5.7.139 … basic authentication is disabledAnmeldung per Passwort blockiert: Mandanten-Standard, Sicherheitsstandards oder bedingter ZugriffSicherheitsstandards, Richtlinien gegen ältere Authentifizierung, MFA des KontosJa – wenn das Gerät kein OAuth kann und die Richtlinie bleibt
535 5.7.139 … SmtpClientAuthentication is disabled for the TenantSMTP AUTH ist für die Organisation oder das Postfach ausGet-TransportConfig und Get-CASMailbox, Eigenschaft SmtpClientAuthenticationDisabledWenn Sie es nicht wieder einschalten wollen
530 5.7.57 Client not authenticated to send mailDas Gerät hat sich nicht angemeldet: Authentifizierung aus oder kein STARTTLS auf Port 587„SMTP-Authentifizierung“ an, Port 587, STARTTLS / TLS an, TLS-1.2-UnterstützungMeist nicht – nur eine Einstellung
535 5.7.3 Authentication unsuccessfulPasswort falsch oder abgelaufen, Benutzername nicht die volle Adresse, MFA, Anmeldung blockiertZugangsdaten, voller Benutzername (name@domain), MFA und Anmeldestatus des KontosWenn MFA oder eine Richtlinie die Ursache ist
Älterer Drucker ohne OAuth? Das Gerät kann weiter einfaches SMTP an einen PC im eigenen Netzwerk senden, der sich für es bei Microsoft 365 anmeldet. Zum lokalen Gateway →

Zuerst: alle Geräte finden, die noch SMTP AUTH nutzen

Bevor Sie eine Lösung wählen, machen Sie eine Liste – Scanner sind selten die einzigen Absender.

  • Exchange Admin Center → Berichte → Nachrichtenfluss → Bericht über SMTP AUTH-Clients – welche Konten über SMTP AUTH senden und wie viel.
  • Microsoft Entra Admin Center → Anmeldeprotokolle, Filter Client-App = Authentifiziertes SMTP – Konto, IP-Adresse und ob die Anmeldung fehlschlug.
  • Dann die Liste abarbeiten: Multifunktionsdrucker, Scanstationen, ERP- und Buchhaltungssysteme, Warnmeldungen von NAS und USV, Kamerasysteme, Monitoring, Skripte.
Exchange Admin Center, Bericht über SMTP AUTH-Clients: Absender, die noch Basic Auth verwenden
Bericht über SMTP AUTH-Clients in einem echten Mandanten (englische Oberfläche): Die Spalte Authentication Protocol zeigt, welche Absender noch Basic Auth verwenden. Adressen und Domains sind unkenntlich gemacht.

Kann Ihr Drucker OAuth? Die Realität im Markt

Auf dem Papier klingt „Firmware aktualisieren und auf OAuth umstellen“ wie die naheliegende Lösung. In der Praxis hängt es davon ab, aus welcher Geräteklasse der Drucker stammt. Das sagen die großen Hersteller öffentlich:

HerstellerWo OAuth 2.0 verfügbar istWas das für ein kleines Büro bedeutet
HPOAuth für Microsoft 365 ist für LaserJet Enterprise und Managed MFPs ab FutureSmart 5.7 dokumentiertLaserJet Pro, OfficeJet und Smart Tank können es in der Firmware nicht; HP bietet stattdessen ein Cloud-Relay an
CanonimageRUNNER ADVANCE DX auf der einheitlichen Firmware-Plattform ab v3.18 oder über den Cloud-Dienst uniFLOW OnlineBürogeräte; andere Serien – je nach Modell
XeroxAltaLink, VersaLink und einige neuere B/C-ModelleMittelklasse aufwärts; ältere Geräte hängen von der Firmware ab
RicohBusiness-MFPs auf der aktuellen Firmware-PlattformMeist über den Service des Fachhändlers
Konica Minoltabizhub mit Firmware GC2-RF oder neuerFirmware-Update durch den Servicepartner
SharpBP-SerieDie aktuelle Kopierer-Linie
LexmarkFirmware FW24 oder neuerNur unterstützte Modelle
KyoceraÜber den kostenlosen Kyocera Exchange Online Connector – ein Windows-Tool auf einem separaten PCEine weitere Komponente zum Installieren und Pflegen
BrotherAusgewählte neuere Modelle, oft nach einem Firmware-UpdateViele ältere und Einstiegsmodelle – nein
EpsonAktuelle Business-Scanner und MFPs mit Web ConfigHeim- und Einstiegsgeräte – Modell prüfen

Zusammengestellt aus öffentlicher Herstellerdokumentation, Stand Oktober 2026 – die Herstellernamen verlinken auf die Quelle (meist englisch). Die Listen ändern sich mit jeder Firmware – prüfen Sie immer Ihr genaues Modell und Ihren Firmware-Stand.

Das ist eine Auswertung veröffentlichter Dokumentation, keine Verkaufsstatistik – aber drei Schlüsse liegen nahe:

  1. Kleine Büros gehen meist leer aus. OAuth kommt zuerst in Enterprise- und Managed-Print-Serien. Die günstigen Tisch-MFPs, die kleine Büros tatsächlich kaufen, stehen in der geprüften Dokumentation selten auf den Listen.
  2. Drucker werden nicht nach Microsofts Zeitplan getauscht. Ein Gerät, das vor fünf oder sieben Jahren gekauft wurde, druckt einwandfrei – und niemand plant wegen einer geänderten Anmeldung eine neue Geräteflotte ein.
  3. Auch wo es OAuth gibt, ist es kein Häkchen. Firmware-Update, App-Registrierung oder Administratorzustimmung in Microsoft Entra ID, Anmeldung auf der Weboberfläche des Geräts, ein Token, das erneuert werden muss – und manche Umsetzungen senden gar nicht per SMTP, sondern über Exchange Web Services oder Microsoft Graph, womit Lizenzfragen ins Spiel kommen.

Auch mit OAuth kostet das Scanner-Postfach Geld

Ein Gerät, das sich per OAuth anmeldet, meldet sich als Benutzer an. Ein freigegebenes Postfach kann sich nicht selbst anmelden – der Scanner braucht also ein normales, lizenziertes Konto. Ob ein Konto von mehreren Adressen senden kann, hängt vom Gerät ab: Mit der Berechtigung Senden als lassen manche Geräte einen anderen Absender zu, viele senden aber immer vom angemeldeten Konto – dann ist jede Absenderadresse eine weitere Lizenz.

  • Exchange Online Kiosk (rund 2 $ pro Benutzer und Monat) wirkt naheliegend – und scheitert am häufigsten. Kiosk hat kein IMAP und keine Exchange Web Services, und seit 2026 blockiert Microsoft EWS für Postfächer, die nur mit Kiosk lizenziert sind. Drucker-Integrationen über EWS oder Graph funktionieren damit schlicht nicht.
  • In der Praxis braucht es Exchange Online Plan 1 (rund 4 $ pro Benutzer und Monat) oder Microsoft 365 Business Basic (7 $ pro Benutzer und Monat seit Juli 2026) – oder einen höheren Plan.
  • Beispiel: Fünf Standorte, deren Geräte sich jeweils mit eigenem Konto anmelden, sind fünf Lizenzen – rund 240–420 $ im Jahr zu Listenpreisen, bevor eine einzige Seite gescannt ist.

US-Listenpreise bei Jahresbindung, geprüft im Oktober 2026 auf Microsofts Seiten zu Exchange Online und Microsoft 365 for Business; Euro-Preise in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Partnerrabatte weichen ab.

Zum Vergleich: Ein freigegebenes Postfach wie scan@ihredomain.de braucht bis 50 GB keine Lizenz. Ein solches Postfach lässt sich mit der App PostMount an einen Scanner oder jedes andere Gerät anbinden.

Fünf Wege, damit Scan-to-Mail weiter funktioniert

1 · OAuth 2.0 in der Geräte-Firmware

Am besten – wenn Ihr Modell es kann

Mehrere große MFP-Hersteller haben neueren Modellen per Firmware-Update die Anmeldung bei Microsoft 365 per OAuth 2.0 beigebracht. Wo es das gibt, meldet sich das Gerät selbst modern bei Exchange Online an.

  • Modell für Modell: Prüfen Sie die Hinweise des Herstellers für Ihr genaues Modell und Ihre Firmware.
  • Oft ist eine App-Registrierung in Microsoft Entra ID nötig und ein Token, das erneuert werden muss.
  • Ältere und Einstiegsgeräte bekommen es nie – siehe Marktüberblick.
  • Das Gerät meldet sich als lizenzierter Benutzer an – Kiosk reicht meist nicht (warum).

2 · Direct Send

Nur interne Empfänger

Das Gerät sendet ohne Anmeldung direkt an Ihren MX-Endpunkt ihredomain-de.mail.protection.outlook.com auf Port 25.

  • Stellt nur an Postfächer der eigenen Organisation zu – keine Scans an Lieferanten oder den externen Steuerberater.
  • Braucht ausgehenden Port 25, den viele Internetanbieter sperren.
  • Die Nachrichten sind nicht authentifiziert: Ihre öffentliche IP muss in den SPF-Eintrag, sonst landen sie im Junk-Ordner.
  • Microsoft hat eine Organisationseinstellung eingeführt, die Direct Send komplett ablehnt (Set-OrganizationConfig -RejectDirectSend $true), weil die Methode für Spoofing missbraucht wird; ist sie aktiv, erhalten Geräte 550 5.7.68. Fragen Sie Ihren Microsoft 365-Administrator, ob Direct Send erlaubt ist.

3 · SMTP-Relay über einen Connector

Statische IP und Admin-Aufwand

Ein eingehender Connector in Exchange Online erkennt Ihre Organisation an der öffentlichen IP-Adresse oder an einem TLS-Zertifikat und leitet E-Mails an beliebige Empfänger weiter.

  • Erfordert eine statische öffentliche IP oder ein TLS-Zertifikat Ihres eigenen Mailservers. Drucker können selbst kein Zertifikat vorweisen – für sie bleibt meist die statische IP; für Standorte mit dynamischer Adresse oder LTE-Anbindung keine Option.
  • Braucht ausgehenden Port 25, einen Connector, SPF-Anpassungen – und jemanden, der das pflegt.
  • Alles hinter dieser IP kann relayen – das Netzwerk selbst wird zur Sicherheitsgrenze.
  • Noch ein lokaler Exchange-Server (Hybrid)? Dann kann er als Relay dienen: Geräte senden an den lokalen Exchange, der per Connector mit Zertifikat an Exchange Online weiterleitet. Das funktioniert gut – solange der Server weiterbetrieben, gepatcht und lizenziert wird. Wer ihn nach der Migration abschalten will, braucht einen anderen Weg.

4 · Basic Auth für SMTP AUTH wieder einschalten

Verschafft Zeit, keine Lösung

Vorerst lässt sich SMTP AUTH für den Mandanten (Set-TransportConfig -SmtpClientAuthenticationDisabled $false) oder für ein einzelnes Postfach (Set-CASMailbox -Identity scan@ihredomain.de -SmtpClientAuthenticationDisabled $false) wieder einschalten.

  • Funktioniert nur, bis Microsoft Basic Auth endgültig entfernt.
  • Hilft nicht, wenn Sicherheitsstandards, bedingter Zugriff oder MFA das Konto erfassen.
  • Das Postfach-Passwort liegt auf dem Gerät – in vielen Weboberflächen im Klartext.

5 · Ein lokales SMTP-Relay mit moderner Anmeldung

Funktioniert mit den meisten Geräten

Das Gerät spricht weiter einfaches SMTP – aber mit einem Computer im eigenen Netzwerk. Dieser meldet sich per OAuth bei Microsoft 365 an und sendet die Nachricht über Microsoft Graph. Genau das macht das Mail-Gateway von PostMount.

  • Beliebige Empfänger, intern und extern; keine statische IP, kein Connector, kein Port 25 ins Internet.
  • Kein Microsoft 365-Passwort auf dem Gerät; MFA und bedingter Zugriff bleiben aktiv.
  • Kein Relay-Dienst eines Drittanbieters: Die E-Mails gehen vom PC direkt zu Microsoft 365 und laufen nicht über fremde Server – ein Pluspunkt für den Datenschutz nach DSGVO.
  • Nur zugelassene IP-Adressen können senden – kein offenes Relay.
  • Das Gerät muss SMTP an einen frei wählbaren Server und Port senden können, ohne STARTTLS – prüfen Sie das in seinen Einstellungen.
  • Braucht einen Windows-PC oder -Server, der durchgehend läuft, und den Tarif PostMount Standard oder Pro.

Die fünf Wege im Vergleich

Jede Spalte ist als Vorteil formuliert: ja, eine Einschränkung, funktioniert unter Bedingungen.

WegExterne EmpfängerKeine zusätzliche Microsoft 365-LizenzKeine statische IPKein Passwort auf dem GerätMFA und bedingter Zugriff bleiben aktivÄltere GeräteNach der endgültigen AbschaltungEinrichtung
OAuth in der FirmwarePasst für: neuere Modelle mit Microsoft 365-UnterstützungJaNeinlizenzierter Benutzer (Plan 1 / Basic)JaJaJaNeinselten unterstütztJaUnter Bedingungenje Modell, App-Registrierung
Direct SendPasst für: nur interne BenachrichtigungenNeinnur internJakeine AnmeldungUnter Bedingungenfür SPF empfohlenJaJakeine AnmeldungJaUnter Bedingungensofern Direct Send nicht abgelehnt wirdJaeinfach
SMTP-Relay über ConnectorPasst für: Büros mit statischer IP oder lokalem ExchangeJaJaNeinstatische IP oder ZertifikatJaJaJaJaNeinConnector, SPF, Port 25
SMTP AUTH wieder einschaltenPasst für: Zeit gewinnenJaNeinlizenzierter BenutzerJaNeinauf dem Gerät gespeichertNeinKonto muss ausgenommen werdenJaNeinfunktioniert dann nicht mehrJaein Befehl
Lokales Relay – PostMountPasst für: Geräte ohne OAuth, Büros ohne statische IPJaJafreigegebenes PostfachJaJaJaJaSMTP ohne STARTTLSJaUnter Bedingungenein Windows-PC im Dauerbetrieb

Welcher Weg passt zu Ihrem Büro

  • Das Gerät kann OAuth 2.0 für Microsoft 365 → nutzen Sie es; sonst ist nichts zu betreiben.
  • Scans gehen nur an Kollegen im eigenen Haus und Ihr Administrator erlaubt Direct Send → Direct Send kann reichen.
  • Es gibt noch einen lokalen Exchange-Server, der ohnehin weiterläuft → als Relay mit Connector nutzen.
  • Sie haben eine statische öffentliche IP und ausgehenden Port 25 und jemanden, der den Connector pflegt → SMTP-Relay über einen Connector.
  • Das Gerät kann kein OAuth, Scans gehen nach außen oder das Büro hat keine statische IP → ein lokales Gateway wie PostMount.
  • Sie brauchen eine Woche zum Planen → SMTP AUTH für ein Postfach wieder einschalten verschafft Zeit, mehr nicht.

Einrichtung mit PostMount

Transparenzhinweis: Diese Anleitung stammt vom Hersteller von PostMount. Die anderen vier Wege oben kommen ohne unsere Software aus.

Mail-Gateway in PostMount: zugelassene Drucker und Scanner, ihre IP-Adressen und der letzte Versand
  1. PostMount installieren – aus dem Microsoft Store auf einem PC oder Server, der durchgehend läuft.
  2. Anmelden mit Ihrem Microsoft 365-Konto. Die erste Anmeldung muss der Administrator Ihres Mandanten einmalig genehmigen.
  3. Absender wählen. Ihr eigenes Postfach – oder besser ein freigegebenes wie scan@ihredomain.de: Freigegebene Postfächer bis 50 GB brauchen keine Lizenz.
  4. Mail-Gateway einschalten und die IP-Adressen Ihrer Scanner zur Liste der zugelassenen Adressen hinzufügen. Geräte im Netzwerk brauchen den Tarif Standard oder Pro; Basic deckt nur Apps auf demselben PC ab.
  5. Das Gerät auf PostMount einstellen:
SMTP-ServerIP-Adresse des PostMount-Computers, z. B. 192.168.1.10
Port25, 587 oder 2525
VerschlüsselungKeine (kein STARTTLS) – siehe Sicherheitshinweis unten
AuthentifizierungAus – kein Benutzername, kein Passwort
AbsenderadresseDas gewählte Postfach, z. B. scan@ihredomain.de

Senden Sie einen Testscan. In der Gateway-Liste von PostMount sehen Sie das Gerät mit Namen und IP, den letzten Versand und etwaige Fehler. Ist Microsoft 365 kurz nicht erreichbar, warten Nachrichten in einer Warteschlange und gehen automatisch hinaus.

Sicherheitshinweis. Die Verbindung vom Gerät zu PostMount ist weder authentifiziert noch verschlüsselt – so, wie die meisten Scanner im lokalen Netzwerk SMTP senden. Nur zugelassene IP-Adressen können senden. Betreiben Sie den PostMount-PC in einem vertrauenswürdigen Netz oder einem eigenen Drucker-VLAN und geben Sie die Gateway-Ports nie ins Internet frei. Die Verbindung von PostMount zu Microsoft 365 ist verschlüsselt (HTTPS) und nutzt moderne Anmeldung.

Fragen

Funktioniert das mit meinem Drucker?

Meist ja, wenn sich am Gerät SMTP-Server und Port einstellen lassen, es ohne STARTTLS senden kann und eine Absenderadresse nutzt, für die Sie Rechte haben. Die 14-tägige Testversion ist der schnellste Weg, Ihr genaues Modell zu prüfen.

Braucht das Scanner-Postfach eine Microsoft 365-Lizenz?

Nicht, wenn Sie aus einem freigegebenen Postfach bis 50 GB senden, etwa scan@ihredomain.de. Keine eigene Lizenz für den Scanner: Das Konto, mit dem Sie sich bei PostMount anmelden, braucht nur die Berechtigung „Senden als“ für dieses Postfach.

Können Scans an externe Empfänger gehen?

Ja – über PostMount, einen Connector oder SMTP AUTH. Direct Send stellt nur innerhalb der Organisation zu.

Brauche ich eine statische IP oder offene Ports ins Internet?

Nein. Geräte erreichen den PostMount-PC im lokalen Netzwerk; PostMount braucht nur ausgehendes HTTPS zu Microsoft 365.

Laufen meine E-Mails über einen fremden Server?

Nein. PostMount läuft auf Ihrem eigenen PC und sendet direkt an Microsoft 365 – anders als Cloud-Relay-Dienste von Drittanbietern. Unser Lizenzserver erhält nur E-Mail-Adresse, Computername und eine Computerkennung, nie Ihre Nachrichten.


Quellen