Für IT-Administratoren

PostMount im ganzen Unternehmen bereitstellen und verwalten

PostMount einmal genehmigen, aus dem Microsoft Store oder per Intune verteilen und zentral über Gruppenrichtlinien einrichten – die Benutzer bekommen eine fertige App: angemeldet mit dem Windows-Konto, mit genau den freigegebenen Postfächern, auf die sie Zugriff haben.

Englisch · Ukrainisch · PostMount 1.0.27 und neuer

PostMount-ADMX.zip
  • PostMount.admx
  • en-US / uk-UA (Richtliniennamen im Editor auf Englisch)
  • 11 Richtlinien in 6 Gruppen
  • Funktioniert mit der Microsoft Store-Version

Einführung in vier Schritten

Von der Genehmigung bis zur fertigen App auf jedem Computer – ohne jeden einzeln anzufassen.

1

PostMount genehmigen

Microsoft verlangt, dass ein Administrator Apps genehmigt, die mit E-Mails arbeiten. Einmal für die ganze Organisation – siehe unten.

2

App verteilen

Aus dem Microsoft Store oder per Intune als Microsoft Store-App – siehe unten.

3

Richtlinien setzen

ADMX-Vorlagen in Gruppenrichtlinien oder Intune einbinden und das Nötige festlegen – siehe unten.

4

Benutzer sind startklar

Auf PCs, die in Microsoft Entra ID eingebunden sind, meldet sich PostMount selbst mit dem Windows-Konto an.

Verwaltete Einstellungen

11 Richtlinien in sechs Gruppen. Jede bringt im Richtlinien-Editor eine ausführliche Beschreibung mit; eine per Richtlinie gesetzte Einstellung ist in der App gesperrt und mit „von Ihrer Organisation verwaltet“ gekennzeichnet. Die Namen stehen hier so, wie sie im Editor erscheinen (Englisch).

Zero-Touch-Minimum – drei Richtlinien

1 · Organisationsschlüssel
Lizenzen und Organisationszugehörigkeit vergeben sich selbst.
2 · Automatische Anmeldung
Standardmäßig an: In Entra ID eingebundene PCs melden sich mit dem Windows-Konto an – ohne Anmeldefenster.
3 · Freigegebene Postfächer
Einmal auflisten – jeder bekommt genau die freigegebenen Postfächer, auf die er Zugriff hat.

Anmeldung

  • Sign in automatically with the Windows account Schlüssel
    AutoSignIn
    Stilles Single Sign-on auf PCs, die in Microsoft Entra ID (auch hybrid) eingebunden sind, über den Windows-Authentifizierungsbroker. Die Gerätekonformität geht an den bedingten Zugriff. Standardmäßig an.
  • Allow sign-in only for these organizations
    AllowedTenants
    Mandanten-IDs oder E-Mail-Domains – private Konten und andere Organisationen werden abgewiesen.

Postfächer und Zugriff

  • Connect shared mailboxes Schlüssel
    SharedMailboxes
    Eine Liste für die ganze Organisation. PostMount prüft auf jedem PC, auf welche davon der Benutzer Zugriff hat, und verbindet nur diese; die übrigen werden übersprungen. Erneute Prüfung alle 4 Stunden; ein Postfach verschwindet wieder, wenn der Zugriff entzogen oder die Adresse aus der Liste entfernt wird. Selbst hinzugefügte Postfächer bleiben unberührt.
  • Mailbox access from the network
    AccessScope
    Nur dieser Computer (Standard), zugelassene IP-Adressen oder das lokale Netzwerk – in der App gesperrt.
  • Allowed IP addresses
    AllowedIps
    Einzelne IPv4-Adressen oder CIDR-Subnetze, die sich verbinden dürfen, wenn der Zugriff auf „Zugelassene IP-Adressen“ steht.

Mail-Gateway

  • Turn off the mail gateway
    DisableGateway
    Das SMTP-Relay für Drucker, Scanner und ERP startet nicht und lässt sich nicht einschalten.

Datenschutz

  • Turn off mailbox export
    DisableExport
    Kein Export nach PST, EML, MBOX oder MSG – Postfachinhalte bleiben in Microsoft 365 (DLP).

Benutzeroberfläche

  • Start PostMount at Windows sign-in
    Autostart
    Mailprogramme funktionieren direkt nach der Anmeldung.
  • Interface language
    Language
    Windows-Sprache oder eine der 24 Oberflächensprachen.
  • Theme
    Theme
    Windows-Einstellung, hell oder dunkel.

Lizenzierung

  • Join the organization Schlüssel
    OrgKey
    Jeder Benutzer eines verwalteten PCs tritt Ihrer Organisation im PostMount-Portal bei und erhält deren Lizenzen. Mehr unten.

So stellen Sie die Vorlagen bereit

Wählen Sie das Szenario, das zu Ihrer Infrastruktur passt.

Domäne (Active Directory)

Dateien in den zentralen Speicher (Central Store) kopieren – die Richtlinien stehen dann auf jedem Domänencontroller und jeder Arbeitsstation zur Verfügung:

\\<domain>\SYSVOL\<domain>\Policies\ PolicyDefinitions\PostMount.admx …\PolicyDefinitions\en-US\PostMount.adml

Verwaltung in der Gruppenrichtlinienverwaltung (GPMC), GPOs mit den gewünschten OUs verknüpfen.

Microsoft Intune

Im Intune Admin Center:

  1. Geräte → Konfiguration → Erstellen → ADMX importieren.
  2. PostMount.admx zusammen mit en-US\PostMount.adml hochladen.
  3. Aus der importierten Vorlage ein Konfigurationsprofil erstellen und Ihren Gruppen zuweisen.

Die PostMount-Einstellungen erscheinen unter den Profiloptionen.

Einzelner Computer

Dateien in den lokalen Richtlinienspeicher kopieren:

C:\Windows\PolicyDefinitions\ PostMount.admx …\en-US\PostMount.adml

Verwaltung über gpedit.msc → Administrative Vorlagen → PostMount.

Tipp. Gibt es in der Domäne einen aktiven Central Store, nimmt der Richtlinien-Editor Vorlagen nur von dort. Nach Änderungen gpupdate /force ausführen und PostMount neu starten – Einstellungen werden beim Start gelesen. Ohne Gruppenrichtlinien lassen sich dieselben Werte in die Registrierung schreiben (Intune-Wartungsskripte, Skripte); Listen akzeptieren einen REG_MULTI_SZ-Wert, zum Beispiel:

HKLM\SOFTWARE\Policies\PostMount SharedMailboxes (REG_MULTI_SZ) = support@contoso.com sales@contoso.com

App per Intune verteilen

PostMount wird über den Microsoft Store verteilt und aktualisiert sich automatisch. Microsoft Store →

App hinzufügen

  1. Intune Admin Center → Apps → Windows → Hinzufügen.
  2. App-Typ: Microsoft Store-App (neu).
  3. Nach PostMount suchen (ID 9PN0511DJX9K) und auswählen.
  4. Als Erforderlich Ihren Geräte- oder Benutzergruppen zuweisen.

Was mitkommt

  • Windows-Firewall-Regeln für die PostMount-Ports (Domänen- und private Netzwerke) legt das Paket selbst an – keine Firewall-Richtlinie nötig.
  • Standardmäßig lauschen die Mailserver nur auf diesem Computer; Netzwerkzugriff ist eine eigene Entscheidung (Richtlinie „Mailbox access from the network“).
  • Autostart bei der Anmeldung ist standardmäßig an (Richtlinie „Start PostMount at Windows sign-in“).

Bereitstellung mit dem Organisationsschlüssel

Der Schlüssel erspart die manuelle Benutzerliste: Jeder, der sich auf einem verwalteten Computer bei PostMount anmeldet, tritt automatisch Ihrer Organisation bei und erhält eine Lizenz, sobald ein Platz frei ist.

Wo es den Schlüssel gibt

Im Kundenportal → Organisation → Block „Organization ID · join key for deployment“, Format XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX.

Halten Sie den Schlüssel geheim: Wer ihn hat, kann Benutzer zu Ihrer Organisation hinzufügen und bezahlte Plätze belegen. Gelangt er nach außen, im Portal neu erzeugen – der alte Schlüssel ist sofort ungültig, bestehende Mitglieder sind nicht betroffen.

Gruppenrichtlinie oder Registrierung

Die Richtlinie „Join the organization“ (Gruppe „Licensing“ dieser Vorlagen) oder direkt der Registrierungswert:

HKLM\SOFTWARE\Policies\PostMount OrgKey (REG_SZ) = XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX

Der Schlüssel wird laufend gelesen und wirkt daher auch auf bereits installierte Kopien. Ein einzelner Computer kann auch in der App beitreten: Monitor → Organisation → Beitreten.

Was danach passiert

  1. Der Benutzer meldet sich mit seinem Microsoft 365-Konto bei PostMount an und ist sofort Mitglied der Organisation (im Portal sichtbar).
  2. Ist ein bezahlter Platz frei, wird die Lizenz mit derselben Anfrage vergeben.
  3. Sind die Plätze aufgebraucht, behält der Benutzer seine eigene Testversion und wird im Portal als „über dem Kontingent“ markiert – Plätze nachkaufen, die Lizenz folgt automatisch.
  4. Mitglieder einer anderen Organisation zieht der Schlüssel nie herüber.

Bereit für die Einführung von PostMount?

ADMX-Vorlagen herunterladen, PostMount für Ihre Organisation genehmigen und aus dem Microsoft Store verteilen.

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